Die Tierschutzpartei setzt sich für die vollständige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und damit für ein Darmstadt ein, das allen Menschen gleichermaßen Teilhabe ermöglicht. Barrierefreiheit ist für uns ein grundlegendes Menschenrecht und Ausdruck einer empathischen, solidarischen Stadtgesellschaft. Wir wollen, dass öffentliche Räume, Verkehrsmittel, Ämter, Schulen und Kultureinrichtungen vollständig barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sinnesbeeinträchtigungen oder kognitiven Besonderheiten gestaltet werden. Ein inklusives Darmstadt ist eine Stadt, in der jede:r ohne Hürden mitgestalten, sich bewegen und leben kann.
Unsere Ziele und Maßnahmen für ein inklusives Darmstadt:
Barrierefreier Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs: Wir wollen, dass alle Haltestellen barrierefrei zugänglich sind. Das die zentralen Plätze bzw. ÖPNV-Haltestellen Luisenplatz und Willy-Brandt-Platz nicht barrierefrei sind, muss sich dringen ändern. Wir setzen uns außerdem für vollständige Barrierefreiheit am Bahnhof Darmstadt Nord ein, damit alle Menschen uneingeschränkt ein- und aussteigen können. Mit der Regiotram (Link) wollen wir zudem eine zusätzliche barrierefreie Haltestelle am Friedensplatz schaffen.
Barrierefreie Stadtplanung: In Darmstadt setzen wir uns dafür ein, dass alle neuen Bau- und Sanierungsvorhaben Barrierefreiheit verbindlich berücksichtigen, mit Rampen, taktilen Leitsystemen, Bordsteinabsenkungen und behindertengerechten Toiletten. Gerade Spielplätze und Grünanlagen dürfen nicht außen vor bleiben, um allen Darmstädter:innen, inklusive Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ein barrierefreies Stadtleben zu ermöglichen.
Inklusive und tierfreundliche Umweltgestaltung: Ein wirklich inklusives Darmstadt denkt Barrierefreiheit ganzheitlich und bezieht neben Menschen auch die Bedürfnisse von Tieren mit ein. Wir wollen daher im Sinne des Animal-Aided Design
https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-595-animal-aided-design-einbeziehung-der-beduerfnisse-von stressarme Lebensräume für Tiere schaffen. Durch gezielte Reduktion von Lärm- und Lichteinflüssen sowie den Verzicht auf bauliche Fallen wie offene Lichtschächte schaffen wir sichere, ruhige Räume für Tiere in der Stadt. Ergänzend wollen wir Nistkästen und -nischen für Vögel, Fledermausquartiere und „Igelschubladen“(Link Igelschutz) einführen, um aktiv neue, geschützte Lebensräume zu ermöglichen.Sensibilisierung und Austausch: Durch Schulungen für städtische Mitarbeitende, Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, Polizei, Feuerwehr und medizinisches Personal wollen wir Barrieren im Bewusstsein abbauen. Zudem sollen regelmäßige Inklusionstage und Aktionstage Barrierefreiheit die Bedeutung dieses Themas sichtbarer machen.